Gewissensfreiheit contra Steuerpflicht – epd Doku

2014-05-20_epd-Doku-TitelblattDie epd-Dokumentation von der Tagung zum Thema ist erschienen und kann bestellt werden (klick auf die Bilder):
„Zahlen für den Krieg? – Gewissensfreiheit contra Steuerpflicht. Militärsteuerverweigerung als rechtliches Problem im demokratischen Steuerstaat“.
epd-Dokumentation Nr. 20/2014, herausgegeben vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, 76 Seiten, wird von uns für 2,90 € plus Portokosten abgegeben. Zu bestellen bei  Martin Rambow.

2014-05-20_epd-Doku-InhVerzDie vorliegende Dokumentation bietet einen umfassenden Einblick in Diskussionen und Entwicklungen der zurückliegenden Jahre beim Thema Militärsteuerverweigerung. Zugleich markiert ihr Erscheinen einen besonderen Einschnitt: Im Raum der Kirchen fand eine Diskussion über die Problematik der Steuerverweigerung aus (religiösen und) Gewissensgründen bisher zwar statt, jedoch blieben die beiden Gesprächspartner – Betroffene auf der einen, kirchliche Leitungsgremien und Verantwortungsträger auf der anderen Seite – im Wesentlichen in ihren jeweiligen Argumentationsmustern befangen. Mit der Entscheidung der Konferenz der EKD für Friedensarbeit im Raum der Kirche, einen Theologischen Studientag zu veranstalten, erfolgte eine neue Öffnung. Seither steht das Thema der Steuerverweigerung  auf der Agenda der Konferenz für Friedensarbeit. Das Bestreben der Konferenz, die Diskussion zu verbreitern und in die Gemeinden zu tragen, ist deutlich erkennbar. Das wird vom Netzwerk Friedenssteuer freudig begrüßt und dankbar anerkannt. Deshalb werben wir mit Nachdruck für eine weite Verbreitung dieser vorliegenden epd-Dokumentation sowie ihre gründliche Lektüre. Auf dem Weg der so hoffnungsvoll neu begonnenen Diskussion sollen möglichst viele Friedensbewegte mitgenommen werden. Die Kenntnis des hier vorliegenden Materials wird dazu gute Dienste leisten. WIR BETEN FÜR DEN FRIEDEN UND ZAHLEN FÜR DEN KRIEG — dieser Skandal ist unermüdlich zu benennen, und die Diskussion zu seiner Abwendung muss neu belebt werden.

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